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Themen:

 

Warum sprechen viele eine "Modesprache"?

 

Mit dem Übertreiben von Alkohol an Feiertagen

 

Ist ein Handy so harmlos wie ich und viele Jugendliche denken?

 

Freundschaften

Alles im Blick

 

Warum sprechen viele

eine "Modesprache"?

 

 

Einer der Gründe, warum wir oft eine "Modesprache" benutzen, ist vielleicht, weil sich viele Ausländer nicht richtig in Deutsch ausdrücken können. Selbst wenn sie in Deutschland geboren sind, sprechen sie zuhause vorwiegend kein Deutsch, weil ihren Eltern die Sprache nicht so geläufig ist.

 

Beispielsweise in der Schule, wo Kinder aus der ganzen Welt miteinander auskommen müssen, wird die Sprache automatisch vereinfacht gesprochen und dazu benutzt, sich trotz aller sprachlichen Unterschiede besonders verständlich, manchmal sogar auch recht übertrieben auszudrücken.

 

Jugendliche langweilen sich zu viel und zu oft, deswegen muss das was sie machen, cool sein. Darum übertreiben sie oft die Wortwahl. Sie wissen selbst, dass es nicht richtig ist, wie sie sprechen und oft sagen sie "wie dumm...!" und lachen einfach darüber, weil es halt mal wieder nicht alltäglich war.

 

Auch viele Deutsche übernehmen diese Modesprache,

  • weil sie einfach anders ist,

  • weil jeder im Umfeld so redet,

  • weil man sich keine Gedanken über die Grammatik machen muss und

  • weil alles schnell, knapp und trocken ausgesprochen wird.

Vielleicht kennt Ihr ja die Sprüche:

  • "Wollen wir Schwimmbad gehen?"

  • "Hab´ nix auf!"

  • "Is doch krass, Mann!"

  • "Konkret was willst Du?"

  • "Hast du Bock?"

  • "Ey, was guckst du?"

  • "Hey, Alter, was geht?"

  • "So ´ne Tuss ´!"

Das hört sich so - ja, so lustlos oder auch lustig an - oder?

 

Einfach - mal so - Wörter weg zu lassen und sich sprachlich arrogant zu geben, kann manchmal in der Clique witzig sein, aber das Problem ist ja, dass man mit den Lehrern und oft auch zuhause unbewusst genauso spricht. Mit der Zeit gewöhnt man sich daran und merkt es gar nicht mehr.

 

Ein anderer Punkt ist, dass Jugendliche Hip-Hop hören. In dieser Art von Musik wird genauso gesprochen bzw. gesungen. Vielleicht imitieren viele die Sänger, wie sie sich so anziehen, wie sie reden und auch ihre Meinung über Politik und das Leben auf der Straße ausdrücken - sie wollen einfach genauso "cool" sein, wie diese Typen.

 

Eine ganz spezielle Art ist es, mit dieser Sprache Cliquen oder Personen zu provozieren - ihnen einfach zu zeigen, dass es leicht ist, sich auf ihre Stufe zu stellen,  um ihnen aber auch klar zu machen, dass sie es nicht schaffen würden, auf ein anderes Sprachniveau zu kommen. 

Das ist einfach nur dumm und es wäre besser, etwas dagegen zu tun.

 

Gerade, wenn man Deutscher ist und die Deutsche Sprache beherrscht, sollte man froh darüber sein. Es gibt allerdings viel zu viel Deutsche, die ihre eigene Sprache auch nicht gut beherrschen. Pech gehabt?

 

Viele Ausländer haben es sehr schwer und manche erlernen sie nie so, dass sie alles verstehen und sich auch gut ausdrücken können. Auch Pech gehabt?

 

Es ist doch wirklich ganz einfach:

Umso besser man die Sprache kann, desto einfacher ist der Weg zu den Zielen, die man sich steckt.

 

Oder - anders gesagt:

Umso schlechter man die Sprache beherrscht, umso niedriger muss man seine Ziele stecken.

 

Dumm gelaufen, wenn man das nicht begreift!

 

Alle reden immer so viel von "Integration" und meinen damit, dass sich die ausländischen Mitmenschen so verhalten sollen, dass man sie nicht mehr von Deutschen unterscheiden kann. Das ist aber absoluter Blödsinn!

Vielfalt ist angesagt! Schon mal was von multikulturell gehört?

 

Mit der Sprache - und Ausländer sind ja automatisch mehrsprachig - öffnet man Türen und Herzen. Nur wer sie versteht und sie einigermaßen gut beherrscht, wird so empfunden, wie er es sich wünscht.

 

Also:

Etwas weniger Modesprache, gut dosierte Coolness und etwas mehr "Bock" darauf, einfach besser zu sein - es lohnt sich!

 

"Is doch krass - odder?"

 

 

" Boah - cool - ey..."

 

" Null Bock uff nix ! "

 

" Konkret: was geht? "

 

 

 

Mit dem Übertreiben von Alkohol an Feiertagen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

An Weihnachten und Silvester haben wir gegessen und getrunken bis zum "geht nicht mehr". Es ist ja schön und gut, nun - warum muss man es übertreiben? - mit dem Trinken meine ich natürlich. Zu viel essen ist zwar auch nicht gesund, man kann aber damit leben.

 

Ist es, 

 

     a) um besser drauf zu sein? 

     b) weil das jeder so macht? 

     c) keine Ahnung? 

     d) oder weil das einfach dazugehört?

 

Ja, angeblich genau deswegen! 

 

An Silvester stellte ich einer Reihe von Jugendlichen auf einer Party die selbe Frage und da kamen genau die Antworten: 

  • "Hey, es ist Silvester" 

  • "Hm, gute Frage" 

  • "Damit wir wach bleiben" 

  • "Gruppenzwang" 

  • "Erst nach dem zweiten Glas kann ich anfangen zu feiern"

Ist Alkohol notwendig um es richtig krachen zu lassen? 

Nee oder? - Man ist doch dann viel zu unfähig, um zu feiern. 

 

Es ist schön, wenn ein Grund da ist anzustoßen, es ist aber dann nicht mehr schön, wenn einer sich übergibt, sich lächerlich macht und sogar zur Gewalt greift. 

  • Das schlimmste ist, was wir dabei unseren Körpern antun. Es führt zu schweren Schäden der Leber, der Nieren und des Gehirns. Andere Gefahren sind bei totalem Vollaufen-lassen auch schwere Vergiftung, Bewusstlosigkeit und Lebensgefahr.

  • Am nächsten Morgen sehen wir dann verquollen aus. Schwellungen und Schatten um die Augen, Knitterfalten im Gesicht. 

Schließlich haben wir am nächsten Morgen dann wenig Geduld für notwendige und aufwendige Renovierungsmaßnahmen. Der Körper ist richtig mitgenommen und muss wieder hergerichtet und fit gemacht werden. 

 

Wen es ganz schwer erwischt hat, der schwört "Nie wieder Alkohol!"

 

Falls es am Abend viel zu viel war, dann sollte man nicht den Fehler machen und auf den Ratschlag hören, dass man mit dem Getränk wieder anfangen soll, das man am Vorabend zuletzt getrunken hat, damit der Kater verschwindet. 

Das hilft ganz bestimmt nicht!

 

1. Schritt:    Am besten auf Alkohol verzichten. 

2. Schritt:    Sauerstoff - Fenster auf und tief durchatmen. 

3. Schritt:    Gut Frühstücken - reich an Kohlenhydraten und Ballaststoffen

 

Wenn man dann wieder fit ist, sollte man sich mal Gedanken darüber machen, was man eigentlich erlebt hat und ob es sinnvoll ist, das regelmäßig zu tun. Es müssen ja nicht nur Feiern sein, auf denen Alkohol getrunken wird. Das Rauchen geht übrigens  ja auch mit dem Trinken einher und ist genauso wenig gut.

 

Viele besuchen die Disco oder gehen zu Veranstaltungen, bei denen es angeblich cool ist, Alkohol zu trinken. Bei den Fußballfans gehört Alkohol schon zum Gruppen- erlebnis. Für viele endet das schlimm und für die Partner ist es dann unerträglich. Wer will schon seine Zeit mit einem Säufer verbringen, der echt cool, aber nie richtig ansprechbar ist und immer dann versagt, wenn man ihn braucht?

 

Es gibt auch Situationen, in denen man gefrustet ist, enttäuscht oder total down und meint, mit Alkohol könne man seinen Kummer ertränken.

 

Das ist ein großer Irrtum, denn die Sorgen können schwimmen und danach sind sie wieder da! Vielleicht noch stärker als vorher!

 

Was mit Rauchen und Trinken anfängt, kann in der falschen Gesellschaft auch zu anderen Rauschmitteln führen. Aber das ist eine ganz andere Geschichte.

 

Auf der Suchmaschine "Helles Köpfchen" fand ich dazu ganz gute Informationen, weil sie speziell für Jugendliche gemacht ist.

 

Was ist Sucht?

 

Sucht hat viele Gesichter:

Zigaretten, Alkohol, Medikamente und harte Drogen sind berühmtberüchtigte Suchtmittel. Sie zu gebrauchen, ist ganz schön gefährlich, weil man davon abhängig und ziemlich krank werden kann. Aber auch andere Sachen können süchtig machen: Fernsehen, Essen, Naschen und sogar Spielen (um Geld, am Computer, an Spielautomaten).

 

Süchtig und abhängig sein heißt:

Nicht mehr frei entscheiden können, ob man zum Beispiel den Fernseher ausmacht, nur ein paar Stückchen und nicht die ganze Tafel Schokolade isst, eine raucht,... Wer süchtig ist, hat`s nicht mehr im Griff. Er oder sie hat die Kontrolle darüber verloren, mit diesen Dingen umzugehen.

 

Wie funktioniert Sucht?

Sucht entwickelt sich in vielen kleinen Schritten. Meistens sind es diese:

  • Es mal probieren.

  • Es ab und zu tun.

  • Es in bestimmten Situationen tun.

  • Sich daran gewöhnen.

  • Es immer öfter tun.

  • Es nicht mehr sein lassen können.

Wer wird süchtig, wer nicht?

Darauf gibt es keine eindeutige Antwort. Denn viele verschiedene Dinge spielen eine Rolle:

  • du selbst – mit deinen persönlichen Eigenschaften, Stärken, Schwächen, Gefühlen, Wünschen, Bedürfnissen, Träumen, Erlebnissen,...

  • die Menschen, mit denen du zusammen lebst: Eltern, Freunde, Klassenkameraden, Lehrer, die dich in deinem Fühlen, Denken und Handeln beeinflussen

  • dein sonstiges Umfeld: die Wohnung, die Schule, die Spielmöglichkeiten,...

  • und natürlich: die Suchtmittel, mit denen du zu tun bekommst.

Was schützt mich davor, süchtig zu werden?

 

Gut zu wissen: in dir steckt einiges, das dich beschützt und dir hilft, für Süchte nicht anfällig zu werden. Dazu gehören zum Beispiel, dass du dich magst, dir was zutraust, auf deine Gefühle achtest, dass du genießen kannst, auf andere Menschen zugehst, eigene Grenzen erkennst und akzeptierst und dass du auch mal eine Niederlage oder einen Misserfolg einstecken kannst.

 

Diese nützlichen Eigenschaften und Fähigkeiten kannst du sogar trainieren:

 

Selbstbewusstsein macht dich stark und hilft dir in entscheidenden Momenten „Nein“ zu sagen. Denn Umwelt hin und Mitmenschen her: Es ist deine Entscheidung, wie du mit Zigaretten, Alkohol und anderen Suchtmitteln umgehst und wie du auf die Frage „Möchtest du eine?“ reagierst. Du kannst dich dafür oder dagegen entscheiden.

 

 

Dieser Text war in Gedichtform an der Springfield High School (Springfield, VA, USA ) in Umlauf, nachdem eine Woche zuvor zwei Studenten bei einem Autounfall getötet wurden.

 

Unter dem Gedicht stand folgende Bitte:

 

"Jemand hat sich die Mühe gemacht, dieses Gedicht zu schreiben. Gib es bitte an so viele Menschen wie möglich weiter. Wir wollen versuchen, es in der ganzen Welt zu verbreiten, damit die Leute endlich begreifen, worum es geht!"

 

+++ Es fängt immer harmlos an... +++ am Ende ist man immer klüger... +++

 

Warum, Mami?

 

Ich ging zu einer Party, Mami,

und dachte an deine Worte.

Du hattest mich gebeten, nicht zu trinken.

Und so trank ich keinen Alkohol.

Ich fühlte mich ganz stolz, Mami, genauso,

wie du es vorher gesagt hattest.

Ich habe vor dem Fahren nichts getrunken, Mami, auch wenn die anderen sich mokierten.

Ich weiß, dass es richtig war, Mami,

und dass du immer Recht hast.

Die Party ging langsam zu Ende, Mami,

und alle fuhren weg.

Als ich in mein Auto stieg, Mami, wusste ich,

dass ich bald nach Hause kommen würde:

aufgrund deiner Erziehung -

so verantwortungsvoll und fein.

Ich fuhr langsam an, Mami,

und bog in die Strasse ein.

Aber der andere Fahrer sah mich nicht

und sein Wagen traf mich mit voller Wucht.

Als ich auf dem Bürgersteig lag, Mami, hörte ich den Polizisten sagen, der andere sei betrunken. Und nun bin ich diejenige, die dafür büßen muss.

Ich liege hier im Sterben, Mami,

ach bitte, komm doch schnell.

Wie konnte mir das nur passieren?

Mein Leben zerplatzt wie ein Luftballon.

Ringsherum ist alles voller Blut, Mami,

das meiste ist von mir.

Ich höre den Arzt sagen, Mami,

dass es keine Hilfe für mich gibt.

Ich wollte dir nur sagen, Mami, ich schwöre es,

ich habe wirklich nichts getrunken.

Es waren die anderen, Mami,

die haben einfach nicht nachgedacht.

Er war wahrscheinlich auf der gleichen Party

wie ich, Mami.

Der einzige Unterschied ist nur:

Er hat getrunken und ich werde sterben.

Warum trinken die Menschen, Mami?

Es kann das ganze Leben ruinieren.

Ich habe jetzt starke Schmerzen,

wie Messerstiche, so stark.

Der Mann, der mich angefahren hat, Mami,

läuft herum, und ich liege hier im Sterben.

Er guckt nur dumm.

Sag meinem Bruder, dass er nicht weinen soll, Mami.

Und Papi soll tapfer sein.

Und wenn ich dann im Himmel bin, Mami, schreibt: "Papis Mädchen" auf meinen Grabstein.

Jemand hätte es ihm sagen sollen, Mami,

nicht trinken und dann fahren.

Wenn man es ihm gesagt hätte, Mami,

würde ich noch leben.

Mein Atem wird kürzer, Mami,

ich habe große Angst.

Bitte, weine nicht um mich, Mami.

Du warst immer da, wenn ich dich brauchte.

Ich habe nur noch eine letzte Frage, Mami,

bevor ich von hier fortgehe:

 

Ich habe nicht vor dem Fahren getrunken, warum bin ich diejenige, die sterben muss?

 

 

Interessante Links:

 

youngmiss.de

 

Sechs Fragen, die man sich stellen sollte

 

Rund um Alcopops

 

Kinder und Alkohol - kann das gut gehen?

 

Alkoholsucht-Test

 

Fernsehmedien und Alkoholwerbung

 

 

 

Ist ein Handy so harmlos wie ich und viele Jugendliche denken?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mobilfunksender

am

Wachenbuchener Friedhof

 

 

 

 

Heutzutage hat fast jeder ein Handy, denn es gehört zum Alltag. 

Mal ehrlich - wer geht denn ohne Handy aus dem Haus?! 

 

Naja - man braucht es ja nicht unbedingt immer zum telefonieren, aber um Musik zu hören, Fotos zu machen, Videos aufzunehmen und manchmal sogar, um damit anzugeben. 

 

Um all das machen zu können, kaufen wir natürlich super coole Handys mit viel mehr Funktionen als die ollen Krücken, mit denen man nur telefonieren kann. Und weil die nicht gerade billig sind, muss man einen Vertrag abschließen, der ganz schön teuer werden kann.

 

Da fängt es schon an. Man denkt ab sofort "Ich bin zu faul jetzt ein SMS zu schreiben, also rufe ich mal kurz an", oder wie es bei mir war, ich hatte 100 freie Minuten zum Telefonieren und dachte: "Ich ruf jetzt mal an, hab sowieso noch freie Minuten." Ja, Ja, die 100 Minuten sind schneller weg als man denkt. 

 

Handy ohne Musik? - Das geht schon mal gar nicht, also lädt man sich ein paar Klingeltöne und Lieder runter. 

 

 

Es steht ja ganz groß "nur für z.B. 2.99 Euro" - aber zum Sparabo

 

Merkt Ihr was?

Und was ist mit dem Kleingedruckten

 

Viele Jugendliche werden von den Medien manipuliert, sie wissen nicht, dass die eigentlich nur damit Geld machen wollen, und am Ende sitzt man in der Falle, denn was sie tun, ist im Grund genommen absolut legal.

Und - wer lesen kann, hat natürlich einen kleinen Vorteil: Er weiß bescheid! 

 

Das dicke Ende kommt allerdings mit der saftigen Rechnung und man weiß nicht, wie man es den Eltern erklären soll. Selbst wenn man es erklären konnte - es muss ja auch bezahlt werden! 

Toll - wer großzügige Eltern hat! 

Aber - wer hat schon sowas??

 

Also muss man selbst etwas ändern und sich einige Fragen stellen:

  • Müssen SMS sein mit dem Text: "Bis gleich - Tschüüss"? oder "Na Super!"

  • Ist ein Telefonat billiger als eine lange SMS-Kette?

  • Müssen Bilder unbedingt per Handy verschickt werden?

  • Muss ich mit dem Handy unbedingt ins Internet?

  • Kenne ich mich mit den Rückrufnummern aus?

Jetzt gibt es aber noch ein ganz anders Thema, das - ehrlich gesagt - immer gern  verdrängt wird. Wir wissen zwar alle, dass die Mobilfunkstrahlung nicht ganz Ohne ist und dass es viele Menschen gibt, die ernste Beschwerden deswegen haben, doch das halten wir für deren persönliches Schicksal! 

Sind halt Weicheier!

 

Kann man es sich wirklich so einfach machen?

 

Ich meine - NEIN!

 

Gesundheitsprobleme wie Kopfschmerzen? Schlafstörungen? 

Unwohlsein oder gar Krankheiten? 

Ist die Strahlung des Mobilfunks schuld?

 

In zahlreichen Untersuchungen haben Wissenschaftler Zusammenhänge zwischen der Mobilfunkstrahlung und Reaktionen des Körpers entdeckt. Sie treten auf, obwohl die geltenden Funk-Grenzwerte eingehalten werden. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen reichten nicht aus, um zu beweisen, dass Mobilfunk unsere Gesundheit gefährdet - sagen die Betreiber!

Das heißt: Nach allem, was wir bislang angeblich wissen, bekommt man von der Mobilfunkstrahlung keinen Krebs. Doch - was ist wirklich?

 

Wie gefährlich ist denn nun die Strahlung?

 

Nach unserem derzeitigen Wissen halten uns die Grenzwerte Top fit. Aber: Niemand kann beweisen, dass etwas völlig unschädlich ist. Das heißt, dass es immer Risiken geben wird, die die Wissenschaft entweder noch nicht entdeckt hat oder noch nicht beweisen konnte. 

Also: Bis heute gibt es keinen Beweis, dass Mobilfunk krank macht. 

Aber: Es ist möglich, dass es irgendwann einen solchen Beweis geben könnte.  

 

Beim Strahlenschutz gilt daher: Lieber vorsichtig als leichtsinnig sein! 

 

Was kann man tun?

 

 

  • Wo es ein Festnetztelefon gibt, benutze es auch!

  • Mit dem Handy telefoniere nur kurz.

  • Telefoniere möglichst nicht bei schlechtem Empfang. Denn schlechter Empfang bedeutet, das Handy braucht mehr Leistung, um die Verbindung herzustellen und zu halten. 

  • Verwende Handymodelle, bei denen der Kopf einer möglichst geringen Strahlung ausgesetzt ist. Gut ist ein möglichst geringer SAR-Wert, das heißt 0,6 W/kg oder niedriger. Der SAR-Wert eines Handys muss in der Bedienungsanleitung angegeben sein. Lesen ist doch ok - oder?

  • Unter www.bfs.de/elektro/hff/oekolabel.html gibt es eine Liste mit SAR-Werten der in Deutschland erhältlichen Handys.

  • Headset verwenden! Die Antenne ist dann weit vom Kopf entfernt. Dadurch ist der Kopf beim Telefonieren einer geringeren Belastung ausgesetzt.

  • Auch beim SMSen und beim Verschicken von MMS ist das Handy weit genug vom Kopf entfernt.

  • Also: Schreiben ist besser als sprechen!

  • Die Sendeleistung ist beim Verbindungsaufbau am höchsten. Handy erst zum Ohr, wenn der Gesprächspartner rangeht! 

  • Im Auto höchstens mit Freisprechanlage und Außenantenne telefonieren.

  • Kids sind noch in der Entwicklung, und haben einen dünnen Schädel. Dadurch hat die Mobilfunkstrahlung freie Bahn. Da kann man auch den Kopf gleich in die Mikrowelle halten!

So - das muss für heute genügen - mein Handy klingelt!

 

Spaß beiseite!

 

Wer bis hierher durchgehalten hat, hat wahrscheinlich auch begriffen, um was es geht. Wer etwas begriffen hat, müsste auch schlauer sein - schlauer als alle Anderen - oder?

 

Dann - bis bald!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Freundschaften

 

 

 

 

" Schau´n mer mal... ! "

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

" Das ist dein neuer Freund? "

" Ja - für den Anfang.... "

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sag mir, mit wem du gehst und ich sage dir, wer du bist“ das hat doch jeder von Euch schon mal gehört, und was ist? Keiner will so etwas ernst nehmen!?

 

Mehr oder weniger sind wir alle unseren Freunden ähnlich, wir mögen oft das selbe und sind oft auch der selben Meinung. Warum soll man sich da fragen, mit wem man geht? Nur um zu wissen, wer man ist? 

 

Blöder Spruch - oder vielleicht doch nicht!?

 

Ohne Freunde ist die Welt zweifellos langweilig - aber mit den falschen Freunden möglicherweise auch gefährlich! Wenn wir das erkennen, erkennen wir auch, dass wir uns doch nicht so ähnlich sind, wie wir es unter gewissen Umständen gern hätten.

 

Der Preis der Clique

 

Immer wieder will man zu einer „Clique“ gehören, man will auf andere interessant wirken und von ihnen anerkannt werden. Vielleicht möchte man aber auch nur etwas Freude haben. 

 

Und schon zwingen wir uns - so gesehen - etwas in oder an uns zu verändern. 

 

Man imitiert das Verhalten anderer und gewöhnt sich am Ende deren Verhalten an, auch wenn man es selbst kaum merkt.

 

Das muss ja auch nicht unbedingt gleich negativ sein. Häufig ist eine Veränderung gar nicht mal so schlecht, die Freundschaft kann dich wieder aufbauen und dein Leben positiv  verändern. So ist das jedenfalls mit wertvollen Freundschaften.

 

Meiner Meinung nach sind solche wertvollen Freundschaften wie ein Baum. Ihn muss man auch hegen und  pflegen, sonst stirbt er - irgendwann.

 

Das wahre Problem sind die falschen Freunde, 

die man immer wieder kennen lernt

 

Viele Jugendliche sinken durch falsche Freunde sogar ganz weit ab, sie verspielen sich Chancen für die Zukunft und manchmal verlieren sie durch falsche Freunde sogar ihre Familie. 

Eine der Gefahren sind Drogen im Zusammenhang mit exzessivem Feiern oder auch nur in besonderen Stimmungen, um der Realität für eine kurze Zeit zu entfliehen. Schnell werden sie zum festen Bestandteil des gemeinsamen "Erlebens".

 

Dabei wollte oder sollte man doch nur MAL ausprobieren, wie es ist. Man soll oder will bloß kein Außenseiter sein. Irgendwie sollen das Liebes- oder Vertrauensbeweise sein, wenn man miteinander zum Beispiel den Nervenkitzel beim Klauen erleben soll oder wenn man jemand anderem Gewalt antut, nur damit der eine da, dem du gerade nachläufst, sagt, dass du nur dann ein guter Freund wärst, wenn du mitmachst.

 

Nee oder? 

 

Ist es OUT, eine eigene Meinung zu haben und IN, immer das zu tun, was der andere sagt. Sogar dann, wenn man alles mitmacht, ist man noch lange kein guter Freund für ihn, denn er will immer noch mehr. Dann merkst du schnell, dass er dich doch nur ausnutzen will, denn sonst würde er doch deine Meinung akzeptieren!

 

Wenn wir alle nicht mitmachen, was der, der sich als unserer Freund ausgibt, von uns erwartet, dann wird er der wahre Außenseiter sein. So einfach ist das.

 

 

Freundschaften können zu ganz schönen Schwierigkeiten führen.

Hier ein Beispiel:

 

 

Hilferufe

 

Zu viel Scheiße gebaut

 

Hi Dana,

danke für den Tipp, den hab ich versucht umzusetzen, aber das war echt voll schwer, doch in die Schule gehe ich jetzt fast regelmäßig, auch wenn das ätzend ist.

 

Aber wegen meinem Problem nochmal - ich hatte ja geschrieben, dass meine Freunde Nazi-Punks sind und ich auch. Aber jetzt hab ich versucht, von denen loszukommen, weil - die haben mich auch gezwungen, zu klauen, aber die haben mir deswegen eins aufs Maul gegeben.

 

Ich weiß nicht, was ich machen soll, weil - die haben ja auch schon Probleme wegen der Polizei gehabt und haben Schiss, dass ich die verpetze, was ich aber nie tun würde. Wenn ich zu meiner Freundin gehe, dann lauern die mir immer auf und schlagen mich zusammen.

 

Ich hab auch schon mit meiner Mutter geredet, aber die kann da nix machen. Und mein Vater will nix mehr von mir wissen, egal was ich mache. Ich hab voll Schiss, in die Schule zu gehen, weil die auch da immer auf mich warten, um mich zu schlagen. Und wenn ich zur Polizei gehe, dann würden die mich totschlagen.

 

Könnt ihr mir da noch mal einen Tipp geben?

 

Und wegen den Drogen, hab bis heute noch nicht geschafft, davon loszukommen, aber ich will - weiß aber nicht wie. 

Wo sind so Drogenberatungsstellen? 

Wo kann ich da hingehen und muss da meine Mutter mit? 

Kostet das was, weil - meine Mutter hat kein Geld.

 

Und ich hab nochmals geklaut, aber nur, weil meine Freunde Geld brauchten. Sonst hätten die mich nochmals verprügelt. Ich will das nicht mehr und ritze immer noch. Wie kann ich vom Ritzen wegkommen?

 

Was soll ich wegen meinen Freunden machen? 

Ich meine, ich sollte mich nicht mehr mit denen treffen? 

Das sind aber doch meine Freunde und wir haben uns so gut angefreundet. 

Aber ich weiß, weil alle das machen, muss ich auch. 

Wie soll ich neue Freunde finden?

 

Könnt ihr mir nochmals helfen? Danke schon mal.

 

Dave

 

 

Ein anderes Freundschaftsverhältnis führte zu folgender Frage:

 

"Wie soll ich mit ihm umgehen?"

 

Also, so langsam weiß ich nicht mehr weiter und bitte deswegen mal hier um Rat.

 

Kurze Vorgeschichte:

Vor fast genau einem Jahr habe ich zu meinem (ehemals) besten Freund gefunden. 'n halbes Jahr waren wir richtig gut befreundet, haben über alles geredet. Danach hat er die Freundschaft beendet, weil ich mich verändert hätte, seit ich mit meinem (mittlerweile Ex-) Freund zusammen bin. Habe das auch alles akzeptiert und so...

...Gestern hat meine beste Freundin ihn dann auf Party getroffen und er sei wohl richtig am Ende, total down.

 

Kurz zu ihm:

Er ist zwar ein total lieber Kerl, aber hat viel zu viel erlebt. Wurde als Kind missbraucht, danach kamen Drogen, Alkohol, Klauen, Entziehung, betreutes Wohnen und und und... Mittlerweile hatte er alles so weit im Griff, führt sein eigenes Leben, er hat nie 'ne Therapie gemacht. Leidet jetzt noch unter Schlaflosigkeit und Depressionen als Folge des Missbrauchs. Er hat absolut kein Selbstbewusstsein und definiert sich über seinen Körper, die Folge: 1.80m groß und nur noch 55kg "schwer" - Bulimie... er frisst und kotzt. Teilweise isst er tagelang auch mal gar nichts... Naja, nachdem mir meine Freundin das erzählt hat, dass er die halbe Party lang am Kot*** war, habe ich ihm geschrieben, egal das, was ich ihm auch so zwischendurch mal schreibe.

 

Er bat darum, dass wir uns mal wieder treffen, weil ich die einzige sei, mit der er über ALLES reden kann. Ich habe zugesagt, nur leider habe ich so gar keine Ahnung, wie ich mit ihm umgehen soll, wie ich ihm helfen kann und so.

 

Also, wie kann ich helfen, wie soll ich mit ihm umgehen?!

Ich bin absolut ratlos...

 

 

Wer erst einmal in einen solchen Teufelskreis geraten ist, kommt nur sehr schwer alleine da heraus. Da ist es schon besser, man sucht sich die richtige Freundschaft aus, in der man geachtet wird und in der man auch den anderen anerkennt.

 

 

Absichten

 

Aus Freundschaft wird ganz schnell mehr, denn es sind Gefühle im Spiel. 

Diese sind bei Männern und Frauen oft ganz schön unterschiedlich.

Beide werden natürlich testen, wie attraktiv sie sind und wen sie für sich gewinnen können. Bei manchen kann man aber auch zur Jagdtrophäe werden und wenn das zu oft passiert, wird man zum Wanderpokal.

 

Nur wenige haben das Glück, die richtigen Erfahrungen zu sammeln, weil sie noch gar nicht wissen, was die richtigen Erfahrungen sind. Ja, die Eltern scheinen immer zu wissen, was richtig und was falsch ist - aber, das hat ihnen früher auch nicht geholfen. Ich glaube, das muss man selbst erleben und so ganz für sich die Grenzen abstecken. Dazu gehört aber bis zu einem bestimmten Punkt ein klarer Kopf. 

 

Aus einer solchen Freundschaft kann dann allerdings auch sehr viel mehr werden, wie der nachfolgende Dialog beweist:

 

Missverständnisse

 

Ein Mädchen fragte einen Jungen:

  • "Magst du mich?" - er sagte: "Nein!"

  • "Findest du mich hübsch?" - er sagte: "Nein!"

  • "Bin ich in deinem Herzen?" - er sagte: "Nein!"

  • "Wenn ich weggehen würde, würdest du um mich weinen?" - er sagte: "Nein!"

Sie wollte traurig davongehen...

 

Er packte sie am Arm und sagte:

  • Ich mag dich nicht - ich liebe dich!

  • Ich finde dich nicht hübsch - ich finde dich wunderschön!

  • Du bist nicht in meinem Herzen - du bist mein Herz!

  • Ich würde nicht um dich weinen - ich würde für dich sterben!

Aber - auch dieser Dialog kann eine Falle sein....

 

Nee - oder?

 

 

 

Fragen zur Freundschaft

  • Deine ganz persönliche Definition von Freundschaft? 

  • Neue Freunde, fallen sie dir einfach zu oder hast du bestimmte Strategien, um neue Freunde zu finden und wenn ja, welche? 

  • Wo würdest du am ehesten versuchen neue Freunde zu finden? 

  • Wonach wählst du deine Freunde aus? 

  • Gibt es deiner Meinung nach Freundschaft auf den ersten Blick? 

  • Und wenn ja, ist sie auch tragfähig? 

  • Wie alt ist deine langjährigste Freundschaft und was ist dein ganz persönlicher Tipp für eine gute tragfähige Freundschaft? 

Die ehrliche Beantwortung dieser Fragen zeigt dir den richtigen Weg!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gestörte Freundschaft

Exemplarischer Dialog

 

„Und ich dachte, sie wäre meine Freundin.“

 

„Meinst du Norma?“

 

„Ja, Norma. Weißt du, was sie gemacht hat?“

 

„Nun, ich schätze, es hat etwas mit Jonathan zu tun, oder?“

 

„Ganz genau. Sie ist doch tatsächlich mit meinem Freund Jonathan ins Kino gegangen, ohne es mir zu sagen!“

 

„Und jetzt ist sie nicht mehr deine Freundin?“

 

„Natürlich nicht, wie denn auch?“

 

„Was verstehst du eigentlich unter „Freundin?“

 

„Na ja, eine Freundin ist jemand, 

der dich mag und . . .“

 

„Und was noch?“

 

„und gern mit dir zusammen ist.“

 

„Und du meinst, jetzt mag dich Norma nicht mehr und möchte auch nicht mehr mit dir zusammen sein.“

 

„Dazu wird sie nicht mehr die Gelegenheit haben. Das ist vorbei. Sie ist für mich gestorben.“

 

„Kann ich verstehen, aber du hast meine eigentliche Frage nicht beantwortet. 

 

Du hast gesagt, dass Norma nicht mehr deine Freundin ist. Und du hast auch gesagt, dass eine Freundin jemand ist, der einen mag und gern mit einem zusammen ist. Das heißt, du glaubst, entweder mag dich Norma nicht mehr oder aber sie möchte nicht mehr mit dir zusammen sein. Aber ich glaube nicht, dass das stimmt. Ich glaube, sie mag dich genau so sehr wie immer und möchte immer noch mit dir zusammen sein.“

 

„Aber ich habe doch gesagt, dazu wird sie keine Gelegenheit mehr habe, nicht nach dem sie mir das angetan hat.“

 

„Aber du hast mich immer noch nicht ganz verstanden. Du hast gesagt, Norma ist nicht mehr deine Freundin. Aber du hast nicht gesagt, dass sie dich nicht mehr mag oder mit dir zusammen sein möchte, wenn du ihr dazu die Gelegenheit geben würdest.“

 

„Ja, gut, ich verstehe was du damit meinst. Na ja, dann muss doch mehr an einer Freundschaft sein als nur das, was ich eben gesagt habe. Ich glaube der andere muss dir auch etwas bedeuten, nur weil man ist wie man ist. Ich kann Norma aber nicht viel bedeuten, wenn sie bereit ist, mit meinem Freund ins Kino zu gehen ohne mir etwas davon zu sagen.“

 

„Du solltest aber auch ihre Seite der Geschichte dir anhören. Vielleicht liest du zu viel hinein. Vielleicht hatte sie einen guten Grund, mit Jonathan ins Kino zu gehen ohne dir davon zu erzählen. Bist du eigentlich immer noch ihre Freundin?“

 

„Bist du verrückt? Natürlich nicht. Wie könnte ich auch, wenn sie mich so behandelt.“

 

„War ja auch nur eine Frage.“

 

„Freundschaft beruht auf Gegenseitigkeit. Ich kann nicht ihre Freundin sein, wenn sie nicht meine ist, und umgekehrt.“

 

„Aber ich glaube nicht, dass man das aus dem, was du gesagt hast, schließen kann. Ich könnte dich mögen, gern mit dir zusammen sein, du könntest mir etwas bedeuten, nur weil du bist wie du bist, obwohl du mich nun gar nicht magst. So lange du mir nicht zeigst, dass du mich nicht magst, nicht gern mit mir zusammen bist oder dass ich dir nichts bedeute, könnte ich doch deine Freundin sein ohne dass du meine wärst.

 

„Ne, Moment mal. Das kann nicht stimmen. Ich sagte doch, Freundschaft beruht auf Gegenseitigkeit.“

 

„Aber kann dann eine Katze oder ein Hund ein Freund sein? Bist du mit Rex, deinem Hund, befreundet?“

 

„Klar doch. Aber Rex mag mich auch. Er ist sogar gern mit mir zusammen. Und ich bedeute ihm auch etwas, nur weil ich so bin wie ich bin. Also ist er ein echter Freund.“

Aber nehmen wir doch mal an, Rex müsste ständig nur herum pupsen, so dass du nicht mehr in seiner Nähe sein könntest. Du würdest ihn wohl noch mögen. Aber du wärest nicht mehr gern mit ihm zusammen, das bestimmt nicht. So, selbst wenn er noch dein Freund wäre, wärest du nicht mehr seine Freundin – zumindest nach dem was du über die Freundschaft gesagt hast. Also, muss Freundschaft nicht auf Gegenseitigkeit beruhen.“

 

„Oh, ich weiß nicht, was ich dazu sagen soll. Vielleicht bin ich nur zu durcheinander, um klar über die Freundschaft nachzudenken. Aber ich weiß ganz genau, dass die Freundschaft zwischen Norma und mir aus ist. Aus und vorbei. Sense.“

 

„Na ja, wenn du dich wieder ein bisschen abgeregt hast, könnten wir vielleicht noch mal darüber reden. Ich würde doch sehr gerne wissen, was es genau bedeutet, befreundet zu sein und ob man mit jemandem befreundet sein kann ohne dass er selber mit einem befreundet ist.“

 

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